Einsatzstelle ausleuchten

Zum dritten Einsatz des Tages wurde die Kleinalarmgruppe der Abteilung Malsch zum Ausleuchten einer Einsatzstelle an die Bahnstrecke 4000 alarmiert.

Dort musste der Gleisbereich für die Ermittlungsarbeiten der Polizei nach einem Suizid großflächig ausgeleuchtet werden.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Bestatter bei seiner Arbeit unterstützt sowie der Gleisbereich mit einem C-Rohr gereinigt.

14 Aug 2019
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Unklare Lage

Ein verdächtiger Geruch in einem Paket-Verteilerzentrum im Industriegebiet in Malsch forderte am Dienstagmorgen einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Zwei Mitarbeiter mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Gegen 8 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe einen Notruf aus dem Paket-Verteilerzentrum in der Siemensstraße in Malsch. Ein Mitarbeiter klagte über Kreislaufbeschwerden und Unwohlsein, aufgrund eines unangenehmen Geruches.

Die Freiwillige Feuerwehr Malsch und der Rettungsdienst wurden daraufhin alarmiert um sich die unklare Lage vor Ort anzuschauen. Beim Eintreffen konnte auch durch die Einsatzkräfte ein unangenehmer Geruch bestätigt werden. Wie sich dann herausstellte, war dieser bereits am Vortag einigen Mitarbeitern aufgefallen.

Da es vor Ort zunächst keinen Anhaltspunkt für die Geruchsbelästigung gab, wurde der Messtrupp und kurz darauf der Gefahrgutzug Karlsruhe Land Süd alarmiert. Parallel hierzu wurde der Bereich geräumt und alle Mitarbeiter in einem Aufenthaltsraum vom Rettungsdienst in Augenschein genommen. Hiervon hatte aber glücklicherweise keiner gesundheitliche Beschwerden.

Nach dem Eintreffen der Kräfte des Gefahrgutzuges ging ein Trupp mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) vor. Die durchgeführten Messungen verliefen alle negativ, sodass der akute Austritt eines Gefahrgutes zunächst ausgeschlossen werden konnte.

Nach und nach wurden verschiedene Pakete, welche Beschädigungen oder besondere Kennzeichnungen aufwiesen, genauer kontrolliert. Die Kontrolle dieser Pakete ergab jedoch keinen Aufschluss auf die Geruchsbelästigung, welche in der Zwischenzeit durch die Schaffung von Abluftöffnungen bereits nachgelassen hatte.

Schließlich kam der Verdacht, dass der Geruch aus dem sogenannten „Havarieraum“ des Verteilerzentrums kommen könnte. Dort landen alltäglich die Pakete, welche starke Beschädigungen oder Flüssigkeitsaustritt aufweisen. Dieser Verdacht konnte schließlich bestätigt werden. Der CSA-Trupp konnte ein Paket ins Freie bringen, in welchem sich Maschinenreiniger befanden, welche zu einer starken und in dieser Menge unangenehmen Geruchsbelästigung führten. Das Paket wurde der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben.

Die Feuerwehr war neben der örtlichen Feuerwehr Malsch auch mit dem Gefahrgutzug, welcher sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt: Feuerwehr Ettlingen (Abteilungen Bruchhausen und Ettlingen Stadt), Feuerwehr Rheinstetten (Abteilungen Rheinstetten und Neuburgweier) und Feuerwehr Malsch (Abteilungen Malsch, Sulzbach, Völkersbach und Waldprechtsweier), unter der Leitung des Malscher Kommandanten Gernot Schneider mit 36 Einsatzkräften rund 3,5 Stunden im Einsatz.

Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswagen, einem Notarzt, der Notfallhilfe und Bereitschaft Malsch, sowie der Abteilung „Soziale Dienste“ der DRK-Bereitschaft Malsch mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich war der organisatorische Leiter Matthias Wahl und der leitende Notarzt Dr. Christoph Nießner vor Ort.

Neben dem Mitarbeiter, welcher in ein Klinikum eingeliefert werden musste, hatte sich auch ein weiterer Mitarbeiter gemeldet, welcher am Vortag im Verteilerzentrum beschäftigt war. Er hat sich ebenfalls wegen Kreislaufbeschwerden und Übelkeit in ärztliche Behandlung gegeben. Die DRK Bereitschaft (+ soziale Dienste) versorgten die Einsatzkräfte mit warmen Getränken und Snacks.

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagenbesatzungen und Beamten der Kriminalpolizei vor Ort.

Quelle: Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Karlsruhe

 

15 Jan 2019
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Brand – Menschenleben konkret in Gefahr

Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Malsch wurde zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr Ettlingen  bei einem Wohnungsbrand nach Ettlingen-Schluttenbach alarmiert.

16 Jun 2018
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Feuerschein

Ein stundenlanger Großeinsatz von zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, forderte der Brand des Schützenhauses in Malsch in der Nacht auf Mittwoch.

Brand Schützenhaus Malsch

Gegen 22:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Malsch und die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen zu einem Gebäudevollbrand in das Schützenhaus nach Malsch alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dann die Meldung. Das Schützenhaus mit Gaststätte stand in voller Ausdehnung in Brand. Die Flammen drohten auf den Schießstand und das Munitionslager, welches sich unmittelbar im rückwärtigen Bereich des Vereinsheimes befand, überzugreifen. Sofort wurde eine massive Brandbekämpfung über 5 C-Rohre im Außenangriff eingeleitet und eine Riegelstellung zu den angrenzenden Gebäudeteilen eingerichtet. Die Löscharbeiten zeigten rasch Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden.

Im Laufe der Brandbekämpfung stürzte das Dach des Schützenhauses teilweise ein. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Um den Wasserbedarf an der Einsatzstelle sicherstellen zu können, wurde eine kilometerlange Schlauchleitung verlegt. Zusätzlich zu den Löscharbeiten wurde im späteren Verlauf ebenfalls über das Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen von oben herab gelöscht.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Während des Großbrandes, kam es zu einem Paralleleinsatz in der Neudorfstraße in Malsch. Dort löste ein privater Rauchmelder in einer Wohnung aus. Hierbei handelte es sich jedoch glücklicherweise um einen Fehleinsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Malsch und die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen waren mit insgesamt rund 60 Einsatzkräften unter der Leitung von Christian Kröner im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Zusätzlich war die DRK-Bereitschaft Malsch mit insgesamt etwa 15 Kräften unter der Leitung von Guido Benz im Einsatz. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Bericht und Bild, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Lkr. Karlsruhe, Fabian Geier

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte vom DRK Malsch mit Gulaschsuppe und Heißgetränken versorgt. Hierfür ein herzliches Dankeschön!

Die letzten Einsatzkräfte der Abteilung Malsch konnten den Einsatz gegen 16:15 Uhr beenden.

 

06 Feb 2018
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Kellerbrand

– Kellerbrand –

Nach einem Brand im Keller eines Wohnhauses konnte durch einen Trupp unter Atemschutz eine sich im Brandraum befindende Person leider nur noch geborgen werden.

07 Aug 2015
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