Rauchentwicklung im oder aus Gebäude

Ein Großbrand im Industriegebiet in Malsch (Kreis Karlsruhe) forderte am Montag ein Großaufgebot von über 170 Einsatzkräften. Die Rauchentwicklung war kilometerweit sichtbar. Betroffene Personen wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Mehrere Trupps gingen daraufhin unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnten einen Brand im Bereich der dortigen Sauna ausmachen. Der Brand hatte sich jedoch bereits über den Zwischenboden, bis unter die Dachhaut ausgebreitet. Im Innenangriff konnte daher keine Brandbekämpfung vollzogen werden, da durch den Zwischenboden und die Isolierung und Dämmmaterialien kein Zugang zum Brandherd möglich war.Die Freiwillige Feuerwehr Malsch wurde gegen 10 Uhr in die Daimlerstraße nach Malsch alarmiert. In einem dortigen „Swinger Club“ konnte beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Rauchentwicklung im Gebäudeinneren festgestellt werden.

In der Folge wurde der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen nachgefordert. Mit der Drehleiter wurde anschließend versucht von oben einen Zugang mittels Trennschleifer über die Blechverschalung der Dachhaut zu bekommen. Parallel hierzu wurde eine Riegelstellung zur direkt angrenzenden KFZ-Werkstatthalle aufgebaut.

Das Feuer breitete sich allerdings unter dem Dach rasend schnell aus und fraß sich durch die Dämmmaterialien, was eine starke, schwarze Rauchwolke zur Folge hatte. Die Rauchwolke setzte sich im Industriegebiet, der in der Nähe verlaufenden Autobahn A5 und den umliegenden Ortschaften fest in Windrichtung fest. Deshalb wurden die betroffenen Bewohner über Rundfunkdurchsagen gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und unbedingt in den Gebäuden zu bleiben. Auch über die Warn-App NINA wurde eine entsprechende Meldung veranlasst.

In diesem Zuge wurde auch der Gefahrgutzug mit der Messgruppe alarmiert. Dieser führte mehrere Messungen im Industriegebiet durch um eine Gefahr für die dort ansässigen Firmen im Betrieb auszuschließen. Mehrere direkt im Rauch liegende Firmen entschieden selbständig ihre Mitarbeiter für diesen Tag in den Feierabend zu schicken.

Für betroffene Personen, Anwohner und Firmenmitarbeiter wurde im Bürgerhaus in Malsch eine Sammelstelle eingerichtet. Dort wurden insgesamt 11 Mitarbeiter (Stand Montagnachmittag) mehrerer umliegender Firmen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation behandelt.

Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten wurden insgesamt zwei Bagger angefordert, welche an mehreren Stellen das Dach des Gebäudes einrissen. Anschließend konnte das Feuer aktiv bekämpft werden. Hierzu wurde auch die Drehleiter der Feuerwehr Durmersheim nachgefordert. Diese Maßnahme zeigte schnell Wirkung und der Brand konnte dadurch unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings bis in die späten Abendstunden hin. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist aktuell noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat zudem die Ermittlungen bzgl. der Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Malsch, Ettlingen und Rheinstetten. Der Gefahrgutzug war mit dem Messtrupp (bestehend aus: Feuerwehr Rheinstetten, Ettlingen-Bruchhausen & -Stadt, sowie Bretten) im Einsatz. Zur Überlandhilfe mit der Drehleiter und Atemschutzgeräteträgern alarmiert, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Durmersheim, Rastatt und Muggensturm. Insgesamt waren etwa 120 Feuerwehreinsatzkräfte unter der Leitung des Einsatzleiters der Feuerwehr Malsch, Gernot Schneider, im Einsatz. Zusätzlich machten sich die beiden stellvertretenden Kreisbrandmeister Werner Rüssel und Jürgen Bordt ein Bild der Lage. Das Technische Hilfswerk Karlsruhe war mit einem Fachberater vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit insgesamt vier Rettungswagen, einem Notarzt, zwei organisatorischen Leitern und einem leitenden Notarzt im Einsatz. Die Bereitschaften aus Malsch (+ Sozialer Dienst), Spessart, Ettlingen, Völkersbach und Bruchhausen waren ebenfalls vor Ort. Insgesamt waren hier 30 Rettungskräfte tätig. Die Polizei war mit etwa 20 Beamten im Einsatz.

Bericht und Bild: Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe.

26 Nov 2018
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Zimmerbrand/Gebäudevollbrand

Die Freiwillige Feuerwehr Malsch wurde am Dienstagabend gegen 18:30 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Karlsruhe mit dem Alarmstichwort „Zimmerbrand“ in die Albert-Schweizer-Straße alarmiert.

Der Brand brach vermutlich in einer Werkstatt oder der darüberliegenden Terrasse am ersten Obergeschoss aus und wanderte rasend schnell über die Wohnungen nach oben in den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses. Schnell wurden erste Rohre in Stellung gebracht und mit ersten Löschmaßnahmen von Außen begonnen, sowie die Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen nachgefordert. Da schnell klar wurde, dass die verfügbaren Atemschutzgeräteträger sowie Atemschutzgeräte nicht ausreichen, wurde ein weiteres Löschfahrzeug der Feuerwehr Ettlingen mit Atemschutgeräteträgern sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Ettlingen nachgefordert um ausreichend Atemschutzgeräte zur Verfügung zu haben. Im weiteren Einsatzverlauf wurde ebenfalls eine weitere Drehleiter aus Durmersheim angefordert.

Beide Drehleitern unterstützten mit Wenderohren die Löscharbeiten von oben.

Der starke Wind sowie eine auf dem Dach verbaute Photovoltaikanlage erschwerte die Löschmaßnahmen ungemein. Um den Brand schneller unter Kontrolle zu bekommen wurde von der Einsatzleitung der  Einsatz von Schaum angeordnet. Hierzu wurde der Abrollbehälter Sonderlöschmittel der Feuerwehr Ettlingen zur Einsatzstelle beordert. Jedoch zogen sich die Löschmaßnahmen auch unter Einsatz von Schaum noch einige Zeit hin. Immer wieder loderten die Flammen an verschiedenen Stellen wieder auf. Über die Drehleitern wurde mit Einreißhaken die Dachhaut des Dachstuhles geöffnet um die Glutnester anschließen mit Löschwasser bzw. Löschschaum zu bekämpfen.

Wegen der starken Rauchentwicklung sowie des starken Windes wurde durch den Gefahrgutzug Lkr. Karlsruhe Süd Schadstoffmessungen in Malsch, Ettlingen West sowie den Ettlinger Stadtteilen Oberweier, Ettlingenweier und Bruchhausen durchgeführt. Hier wurde keine Erhöhten Werte in der Luft festgestellt, sodass der Einsatz des Gefahrgutzugs nach rund einer Stunde beendet werden konnte.

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch das DRK Malsch mit Getränken und einer Gulaschsuppe verpflegt. Hierzu recht Herzlichen Dank!

Von den insgesamt 16 Bewohnern des dreigeschossigen Wohnhauses war nach Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise niemand mehr im Gebäude. Allerdings mussten 10 Bewohner in umliegende Krankenhäuser verbracht werden, da bei ihnen ein Verdacht auf Rauchgasintoxikation bestand. Für die restlichen 6 Einwohner musste eine Unterbringung organisiert werden. Dies übernahm der stellvertretende Bürgermeister Werner Scherer, der ebenfalls an die Einsatzstelle geeilt war um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Malsch konnte der Leitstelle gegen 01:00 Uhr „Feuer schwarz“ gemeldet werden, sodass erste Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden konnten. Durch die reduzierten Kräfte der Feuerwehren Malsch und Ettlingen sowie den Drehleitern aus Ettlingen und Durmersheim wurde noch eine Brandwache in der Nacht gestellt um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Auch die Drehleiter aus Durmersheim und Teile der Kräfte aus Ettlingen konnten gegen 02:00 Uhr aus dem Einsatz herausgelöst werden.

Gegen 06:00 Uhr wurden dann die Kräfte welche in der Nacht noch Nachlöscharbeiten durchführten durch neue ausgeruhte Einsatzkräfte abgelöst. Durch diese mussten noch den ganzen Mittwoch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da einige Glutnester wieder aufflammten.

Die Feuerwehren aus Malsch, Ettlingen und Durmersheim waren unter der Leitung des Kommandanten Gernot Schneider mit rund 10 Fahrzeugen und etwa 75 Einsatzkräften im Einsatz. Das DRK war unter der Leitung von Herrn Steitel mit rund 20 Personen vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen und 4 Beamten an der Einsatzstelle. Die Kriminalpolizei war kurzzeitig auch mit 3 Kräften vor Ort.

30 Okt 2018
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Feuerschein

Ein stundenlanger Großeinsatz von zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, forderte der Brand des Schützenhauses in Malsch in der Nacht auf Mittwoch.

Brand Schützenhaus Malsch

Gegen 22:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Malsch und die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen zu einem Gebäudevollbrand in das Schützenhaus nach Malsch alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung weithin sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich dann die Meldung. Das Schützenhaus mit Gaststätte stand in voller Ausdehnung in Brand. Die Flammen drohten auf den Schießstand und das Munitionslager, welches sich unmittelbar im rückwärtigen Bereich des Vereinsheimes befand, überzugreifen. Sofort wurde eine massive Brandbekämpfung über 5 C-Rohre im Außenangriff eingeleitet und eine Riegelstellung zu den angrenzenden Gebäudeteilen eingerichtet. Die Löscharbeiten zeigten rasch Wirkung und der Brand konnte eingedämmt werden.

Im Laufe der Brandbekämpfung stürzte das Dach des Schützenhauses teilweise ein. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Um den Wasserbedarf an der Einsatzstelle sicherstellen zu können, wurde eine kilometerlange Schlauchleitung verlegt. Zusätzlich zu den Löscharbeiten wurde im späteren Verlauf ebenfalls über das Wenderohr der Drehleiter der Feuerwehr Ettlingen von oben herab gelöscht.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. Während des Großbrandes, kam es zu einem Paralleleinsatz in der Neudorfstraße in Malsch. Dort löste ein privater Rauchmelder in einer Wohnung aus. Hierbei handelte es sich jedoch glücklicherweise um einen Fehleinsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Malsch und die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen waren mit insgesamt rund 60 Einsatzkräften unter der Leitung von Christian Kröner im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Zusätzlich war die DRK-Bereitschaft Malsch mit insgesamt etwa 15 Kräften unter der Leitung von Guido Benz im Einsatz. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Verletzt wurde niemand.

Bericht und Bild, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Lkr. Karlsruhe, Fabian Geier

Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte vom DRK Malsch mit Gulaschsuppe und Heißgetränken versorgt. Hierfür ein herzliches Dankeschön!

Die letzten Einsatzkräfte der Abteilung Malsch konnten den Einsatz gegen 16:15 Uhr beenden.

 

06 Feb 2018
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Flächenbrand

Die Feuerwehr Malsch wurde nochmals zu einem Flächenbrand in die Durmersheimer Straße Richtung Neumalsch alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine sehr starke Rauchentwicklung zu sehen. Mittels mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz mehrere Feuerpatschen wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Wegen der starken Rauchentwicklung und der Ausbreitung des Brandes musste die Autobahn A5 kurzzeitig gesperrt werden. Ebenfalls wurde die Feuerwehr Ettlingen und der Bauhof Malsch zur Sicherstellung und Unterstützung der Wasserversorgung nachgefordert. Durch die Feuerwehr wurde ebenfalls ein Pendelverkehr von der Einsatzstelle zur Daimlerstraße im Malscher Industriegebiet eingerichtet. Die Einsatzkräfte wurden durch das DRK-Malsch mit Getränken und Snacks an der Einsatzstelle versorgt.

08 Jul 2017
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LKW-Brand

Die Feuerwehr Malsch wurde zusammen mit der Feuerwehr Ettlingen auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Basel alarmiert. Kurz nach der Notauffahrt stande dort ein voll beladener LKW bereits in Vollbrand. Mittels mehreren Trupps unter Atemschutz wurde der LKW abgelöscht, ebenfalls wurde das angrenzende Feld mit einer Riegelstellung geschützt. Die Feuerwehr Ettlingen und Rastatt wurden zur Unterstützung der Wasserversorgung hinzugerufen. Nach den Löscharbeiten wurde der auslaufende Kraftstoff aufgenommen und umgepumpt. Während des Einsatzes auf der A5 wurde die Fahrbahn in Richtung Basel voll gesperrt. Durch mehrere Gaffer und Schaulustige staute sich auf der Gegenfahrbahn der Verkehr mehrere Kilometer.

04 Jul 2017
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